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In meinem Leben durfte ich den Menschen 22 Jahre als Stadtrat und 3. Bürgermeister in Scheinfeld sowie als Mitglied des Kreistages im Landkreis Neustadt Aisch Bad Windsheim dienen. Außerdem konnte ich mit meinem sozialen Engagement bleibende Zeichen setzen. 

 

Da mir vor gut zwei Jahren, dank guter Ärzte und Pfleger in Bad Windsheim und beim ASB in Burgbernheim nicht nur das Leben, sondern auch neue Lebenskraft geschenkt wurde, möchte ich mich in meiner heutigen Heimatstadt Bad Windsheim mit meiner kommunalpolitischen Erfahrung, Wissen sowie mit Freude engagieren. 

 

Da ich beim Laufen und Stehen aufgrund meiner körperlichen Behinderung (Beine) auf Hilfsmittel angewiesen bin, kann ich als Betroffener auch meine eigenen Erfahrungen einbringen und daran mitwirken, dass der Barrierefreiheit in der Stadt eine noch größere Bedeutung zukommt und Bad Windsheim seniorengerechter und damit noch attraktiver wird.

 

Im heutigen ‚digitalen Zeitalter‘ können Sie einen Teil der folgenden Lieder auch kostenlos auf YouTube anhören und herunterladen. Geben Sie einfach den Link in den Fußnoten ein. Da sehen und hören Sie mich live und werden an den Bildern erkennen, dass ich in den letzten Jahren etwa 60 kg (dank guter Betreuung und Disziplin) abgenommen habe. Dazu hat auch das meist seniorenfreundliche Bad Windsheim beigetragen, für den ich mich im Jahr 2014 ganz bewusst als Wohnort entschieden habe.

 

Die Liste WiR ist eine politische Gruppierung, die Ihnen eine lokalpolitische Alternative bietet, um in Zukunft weiter die Politik im Stadtrat so zu gestalten, dass in unserer Stadt die Bürgerinnen und Bürger und nicht persönliche oder Partei-Interessen im Mittelpunkt stehen.
Wir sind geprägt vom christlichen Menschenbild, das einen respektvollen Umgang miteinander fordert.

 

Ich engagiere mich in dieser parteipolitisch unabhängigen Liste, weil ich hier eine Gemeinschaft gefunden habe, bei der im wahrsten Sinn des Wortes das „WIR“ und nicht das „ICH“ sichtbar gelebt wird.

Einige Dinge in der Kommunalpolitik Bad Windsheims haben mich dazu bewogen, meine kommunalpolitische Erfahrung und die Gelassenheit des Alters, die scherzhaft auch als „Altersweisheit“ bezeichnet wird, für die Menschen einzubringen und doch wieder in die Kommunalpolitik zurückzukehren. Damit möchte ich auch dem Schicksal danken, das mir im Lauf meines Lebens manche Niederlagen, aber auch viele Glücksmomente gebracht hat. Wenn man einmal ’ganz unten’ war, dann weiß man das zu schätzen. 

Mir sind einige Dinge in unserer Stadt aufgefallen, die ich ändern bzw. mitgestalten möchte.

Vor über drei Jahren wurden mir in Bad Windsheim bzw. beim ASB in Burgbernheim ein neues Leben und viel neue Lebenskraft geschenkt. 

Im Herzen bin ich jedoch jung geblieben, ich arbeite ja beruflich sehr eng, harmonisch und erfolgreich mit jungen Studenten zusammen.

Auch glaube ich, dass viele Probleme - auch in der Kommunalpolitik - mit Humor und Gelassenheit im gegenseitigen Gespräch gelöst werden können. So kenne ich es auch aus meiner Zeit als Stadtrat in Scheinfeld.

Kommunalpolitiker dürfen sich selbst nicht zu wichtig nehmen, sie müssen sich vor allem um die ‚kleinen Probleme’, kümmern, die die Menschen bedrücken, und sie müssen denen beistehen, die Hilfe erwarten. Ich möchte im Stadtrat von Bad Windsheim einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Meine besonderen Anliegen

Es ist dringend notwendig, dass die Behindertenarbeit in Bad Windsheim auf eine solide, gesetzliche Grundlage gestellt wird und nicht vom Wohlwollen des Bürgermeisters oder der Verwaltung abhängig ist. Dazu bedarf es einer offiziellen Satzung zum Behindertenbeauftragte/n (Behindertengleichstellungsgesetz) und zum Senorenbeauftragte/n (Bayerisches Seniorinnen- und Seniorenmitwirkungsgesetz / Entwurf der SPD). Ich werde mich im Stadtrat dafür einsetzen, dass diese Satzungen zügig verabschiedet werden. Beide Beauftragte müssen dann bei den Angelegenheiten, welche diese Zielgruppen betreffen, angehört werden, sie haben zwar kein Veto-Recht, doch sind die Verwaltung und der Stadtrat verpflichtet, diese Experten mindestens anzuhören. Da ich selbst bereits in einer hilflosen Situation war, weiß ich, wie wichtig die Unterstützung durch einen verständnisvollen und kompetenten Menschen sein kann, der einen Behinderten dabei unterstützt und stärkt, seine berechtigten Anliegen bei Behörden und notfalls bei Gericht durchzusetzen.

In Bad Windsheim geht es z. B. auch um die Umsetzung der Lösungsvorschläge des ‚Bad Windsheimer Rollstuhl-Reports‘, den ich zusammen mit Maximilian Stahl erarbeitet und am 7. Juli 2019 dem Bürgermeister überreicht habe. Schwerpunkte sind z. B. der behindertengerechte Ausbau der Gehsteige in der Innenstadt, im Kurpark (!) und in der Metzgergasse und am Westring sowie ein barrierefreier Rundweg (ähnlich wie in der Wassergasse) durch die Altstadt und von der Erkenbrechtallee zum Freilandmuseum. Diese Holperstrecken mit ihren gefährlichen Hindernissen sind für gehbehinderte Menschen teilweise lebensgefährlich. 

Außerdem werde ich mein musikalisches Talent weiterhin in der Seniorenarbeit einbringen.         

Unsere Homepage:  www.bad-windsheim-barrierefrei.de

 

Hier die Stadtratsliste: